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CURRENT/NEXT:
FUTURE HORIZON
01.03.2014  TQW / HALLE-G  PERFORMATIVES DISKURS-RAUM LABOR - 20:30
         
theatre:pref - 240654.2        
         
 diskurs raeume - 5591044.1        
         

 future horizon bvsw - 5741942.1  

   soirée fractal future

 fractal future - 5744897.1

01.03.2014

 

20:30

 

 

Halle-G

Tanzquartier Wien

Museumsquartier

In einer installativen Landschaft aus Momentaufnahmen

 und Dokumenten persönlicher Weltanschauung, wissenschaftlicher Expertisen und künstlerischen Versuchsprojekten und im Anschluss an eine Arbeitsphase am Tanzquartier Wien, öffnet NOMAD mit Thomas Jelinek einen offenen Diskursraum zur Entwicklung einer kollektiven Zukunftsvorstellung der Gegenwart.

         
RADIO REVOLUTION_PB - 5595064.1  Revolution_1 - 5562359.1

05.05.2013

 

15.12.2012

Halle-G

Tanzquartier Wien

Radioprojekte auf:

OE 1 - Kunstradio
Radio AGORA 105.5
campus & cityradio 
FREIRAD 105.9
Radio FRO 105.0
PI-radio 88.4 Berlin
radiofabrik Salzburg
radio X Frankfurt

Live-Radio-Performance

Am gegenwärtigen Zeitpunkt angelangt, an dem der deutlich werdende Zusammenbruch, nichts-sagender Repräsentationsrhetorik, entleerter Identitätssymbolik dem blinden Veränderungswillen gegenüber steht - stellt RADIO REVOLUTION den Prozess, in dem politisch kooperierenden Individuen, mit ihrer subjektiven schöpferischen Tätigkeit, über die Wirklichkeit und ihre Veränderbarkeit entscheiden, zu Verhandlung.

         
UNTER GANG ART - 1693909.1  UNTER GANG ART - Thomas Jelinek - 1693913.1 30.03.2012

Halle-G

Tanzquartier Wien

Museumsquartier

Ein performatives Diskurs-Raum-LABOR im immer wiederkehrenden Endzeit- und Aufbauspiel. Ein Raum des Handelns, um nicht stumm zu bleiben; ein künstlerischer Vorschlag gegen die vielleicht größte Gefahr, nämlich dass am Ende alles unverändert bleibt. 

         
kontextlab - 240630.2 ktl14_antonia_thomas02 - 289685.1    LABfactory  
         
 aktions raeume - 5591042.1        
         
URBAN ZONES - 5608336.1 Underground City 21 tag - 5608341.1    

Urbane Simulationsräume und Aktionszonen werden

als Aktionsraum und Erfahrungszone temporär eingerichtet.

Ein langfristiges Parallelprojekt, aussergewöhnlicher Urbanforschung, zur Wahrnehmung virtueller Kodierungssysteme in urbanen Konglomeraten.



         
rooms - 1296638.1 rooms2 - 1272769.1      
     blanc - 245090.1  blanc - 245090.1  blanc - 245090.1
blau - 1296637.1 BLAU.title - 1229249.1 last dates: 10.May: LABfactory: Vienna pfeil - 273335.1

14. + 15. May: Orangerie/Sommerblutfestival/Köln (D)  pfeil - 273335.1 

16.May : Theater im Depot / Dortmund (D) pfeil - 273335.1

         
Button LABfactory - 239907.1 ktl12_gesamt_ende - 286124.1  next date:  04. May : The Folklore & Artistic Troupe of Dhalaristan
 pfeil - 273335.1
         
         
         
odysseus - 240638.2  ODYSSEUS fragement1 - 5598324.1      
         
 transdisciplinary  projects  co-operation      
         
future horizon sw - 5741939.1          
         
underground city 21  more - 241303.1      
         
         
perform.lab - 240642.2        
         
seriouspop - 240646.2        
         
camp project - 241247.1        
         
webtv - 240658.2        

 

 

001.bb - 252954.1

 

installations :

 

TalkingFuture_1 - 1317915.1  

FUTURE 1  -  Talking Future

Thomas J. Jelinek

09th May 2009 Zagreb (CRO)

Encounters - „The Night of the European Cultural Institutes”


About days to come – Talking about my future

The project is the first part / work and starting point of phase 1 of the project “enactments of the future” which was started as co -production between nomad_theatre  and  future -systems.

Tomorrow will be different, as we will change too, so today we can only tell what we want for a future world if we were there as we are now.
However, the image of the future shines a light on today, showing us a path how we could bridge the world we are in and the world we want to create or we fear or face.
Yet every generation wants another world to come, starting off with the state of childhood wishes that are also the product of so called tradition and our unfulfilled dreams.
Showing a series of very young people answering the crucial questions about our present and future visions we see glimpses of the structure of the creation of a future world, but also on the values and structures of the present, because children take the present as it is to them and do not mix up to much with own strategies and dogma - as they are on the point of building up these structures, which are coloring the views of grown up people.
Part of the project is to interview young people from Zagreb and add their statements to the statements of young people of other parts of the world.
The interviews will be given in the native language of the people and be subtitled in English.
This installation will be a set of nine screens showing the portraits of the young people coming from different cultural and educational background. The installation has no fixed form, but will be built into or adapted to various architectonical situations as a kind of contemplative space of concentration or timeless communication.

 

The local partner on this project is Dean Zahtila from the “Labin Art Express”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TalkingFuture_3 - 1317919.1

 

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 >Reconstruction of a better future<

Re-enactment of the construction of a better world (Arbeitstitel)

 

Konzept: Thomas J. Jelinek. 

 

Das Projekt legt den Focus weniger auf einen Vorschlag einer möglichen Zukunft als auf die Prozesse der Zukunftsbildung. Diese Prozesse finden permanent in jedem Individuum, kleinen sozialen Gruppen und Einheiten (Familien, Bildungsstätten, Firmen, politischen Gruppierungen, Parteien und Lobbies etc.) bis zu den nationalen, und kontinentalen Gesellschaften statt und bilden letztlich die Entwicklungsprozesse  der so genannten globalen Gesellschaft.
Das Projekt >Reconstruction of a better future< hebt diesen Zukunftsbildungsprozess durch die Isolierung von begrenzten Gruppen in einer künstlichen Laborsituation zur Ansicht und Beobachtung heraus. Durch diesen Isolierungszustand lassen sich Entwicklungen und Strömungen analysieren, es steckt aber keine wissenschaftliche Absicht dahinter, wenn auch eine Bearbeitung und Analyse möglich sein könnte.
Durch die Übersetzung in eine künstlerische Narration – die auch immer ein Abstraktionsakt ist – werden Urmechanismen wahrnehmbar und das Verhältniss des Individuums zur Menge und der Anschauungskomponenten der einzelnen Menschen die diese in den Gesamtprozess einspeisen, wird ebenso anschaulich wie das “ausgesetzt sein” oder die unterschiedlichen Formen von Problembewusstsein.


Der Denkprozess des Über-Lebens wird zur Skulptur.
Die einzelnen Schritte des Projekts werden in Form von Installationen oder verschiedenen performativen Settings in passenden Kontexten präsentiert und sind eigenständige Kunstsets.
In der ersten Phase des Projekts wird in kleinen Gruppen das Thema behandelt und die Jugentlichen geben in Interviews ihre Ansicht der Welt und ihrer Zukunft ab.
Das Projekt wurde in Wien begonnen und hat bis dato Station in China gemacht um jetzt in Kroatien mit den ersten Interviews weitergeführt zu werden.
In Zagreb wird auch die erste öffentliche Installation FUTURE 1 im Rahmen des Encounters - „The Night of the European Cultural Institutes”
am 9.5.2009 gezeigt und das Projekt öffentlich gestartet.

Weitere Stationen werden in Kenya (Afrika), Süd-Korea, Japan (Asien) Chile, Argentinien (Südamerika), Spanien, England und Schweden (Europa) sein.
Innerhalb der Regionen wird aber versucht möglichst verschiedenen Personen mit unterschiedlicher Herkunft und verschiedenem kulturellem auch migrantischem Background zu involvieren.

Die Auswahl der Regionen erfolgt nicht nach einem Wissenschaftliche Plan sondern rein nach den Reisedestinationen von Thomas Jelinek bzw. über das Vorhandensein operativer Ko-operationspartner.



In der weiteren Entwicklung des Projekts werden archetypische Mechanismen menschlicher Verhandlung und Zukunftsplanung im performativ-installativen Akt kommuniziert. Der hohe Abstraktionsgrad des Ausschnitts der Prozesse die (immer) zu einem, in der Zukunft liegenden, Ergebnis führen, lässt eine hochgradig künstlerische Bearbeitung zu, ohne die wissenschaftliche Information und den realen Kern des Themas zu verlieren: Unser Aller brennendes Interesse an unserer eigenen Zukunft. Der Diskurs wird auf der künstlerischen Ebene mit dem Kunstpublikum weitergeführt.  Umsetzung ::  Phase 1: VISION – construction of a new world
Gearbeitet wird mit unterschiedlichen sozialen Gruppen. Initialisiert sind Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Ausbildungsstätten, Kultur-Initiativen und Organisationen. Durch open calls bzw. Kooperationen werden Gruppen von 5-7 Personen gebildet, die im Gemeinfall als durch Alter, Beruf, sozialen Status oder geografische Verortung definiert und getrennt werden. In diesem Fall werden sie zur Kooperationsgruppe. Z. B. SchülerInnen in den Altersgruppen 11-13 Jahre und 17-18 Jahre  sowie sogenannte Professionsgruppen von ArchitektInnen, DesignerInnen, KünstlerInnen, mehr oder weniger prekär Arbeitenden oder BesucherInnen der Wiener Planungswerkstatt etc.
Die Gruppen sind aufgefordert in einer Workshopsituation, gemeinsam eine bzw. ihre Zukunftswelt zu entwickeln und zu skizzieren. Da nur ein Resultat gefragt ist müssen Kompromisse geschlossen werden und andere von eigenen Ideen überzeugt werden. Diskussionen und Konflikte sind nicht nur unvermeidlich, sie sind gewollt. Ein gewisser Seperatismus kann die Dynamik des Kommunikations- und Produktionsprozesses durchaus steigern. Zusätzlich wird die Entwicklung kommunikativer Kompetenzen gefördert, die für die Artikulation der eigenen Vorstellungen und die trotz alledem nötige Konsensbildung gefordert ist. Die Workshops werden vom Projektteam sowie ExpertInnen im Bereich der Zukunfstforschung, Physik, Architektur, der Sozialwissenschaften und der Medienwissenschaften unterstützt, begleitet und betreut.
Der Prozess wird dokumentiert und per Video aufgezeichnet.


 HINTERGRÜNDE UND DETAILS.  Die TeilnehmerInnen arbeiten in einem Handlungsraum, der ihnen Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, der Geschehen, Zukunft und Geschichte/n in einer Laborsituation be- und hinterfragbar macht, historisiert und (so) als veränderbar ausweist. Das Labor wird zum Ort der Überprüfung gegenwärtiger und möglicher Realitäten, ihrer gesellschaftlichen Konventionen und sozialen Mechanismen. Und deren Setzung. Ihrer Übersetzung. Im besten Fall ihrer Neu-Setzung. Welt, Alltag, soziales Umfeld der Einzelnen, werden in den Kommunikations- und Performanceprozess einbezogen; Ergebnisse und Erkenntnisse der Phasen 1. – 3.  wirken jedoch in ihre gesellschaftliche Wirklichkeit zurück. Die TeilnehmerInnen werden nicht nur zu KoproduzentInnen der Performance, sie werden AgentInnen zwischen den Systemen, AutorInnen der eigenen Wahrnehmung und Wirklichkeit, der eigenen Gegenwart und Zukunft.  In Phase 1 wird experimentiert– in einer Laborsituation geht es für die TeilnehmerInnen darum Ideen zu entwickeln, Utopien zu entwerfen, Mögliches aufzuzeigen und sich in Hinblick auf aktuelle wie zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen zu positionieren.
 Der Raum als soziales Gefüge wird so umstrukturiert: Jene, die für gewöhnlich nicht gefragt und gehört werden, wenn es um ihre Zukunft geht, nehmen eine kreative, aktive, eine für alle sicht- und hörbare Position ein. Sie entwerfen (ihre) Welt.   Trennung AutorIn/anonyme KonstumentIn wird durch ein Arbeitskollektiv ersetzt, der Funktionszusammenhang durch einen tendenziell hierarchiefreien Raum aufgehoben. Das sogenannte SpezialistInnentum, durch die Vermittlung von Kommunikations(- und Medien)kompetenz und die dezentrale Kompetenzverteilung gestrichen, potentielle Oktroyierungen seitens der BetreuerInnen vermieden.  Der Tendenz zu fatalistischer Passivität und reiner Konsumtion wird nicht nur das eigene Denken, das eigene aktive und kreative Handeln entgegengesetzt. Reale wie ästhetische Dogmen, Logiken und Grenzen können und sollen hinterfragt, übertreten und/oder gebrochen werden. Die künstlerisch- kreative, imaginative und kommunikative Arbeit und die dazu nötigen mentalen und rethorischen Auseinandersetzungen wiederum erweitern das eigene Handlungsrepertoire im Alltag, dienen dazu die eigene (soziale) Position (und Perspektive) kommunikativ und aktiv zu verhandeln und zu verändern. Die eigene Position in der Gegenwart, in der Zukunft.  Die TeilnehmerInnen agieren und produzieren im Spannungsfeld von gesellschaftlichen An/Forderungen und subjektiven Anliegen, Macht und Selbstbehauptung, Anpassung und Widerstand, Verzicht und Träumen. Der Konflikt zwischen Kollektiv und Individuum, Fremdem und Gewohnten, Gewusstem und noch Ungedachtem erweitert nicht nur das eigene Wahrnehmungsvermögen oder die Fantasie, sondern entwickelt und festigt eigene Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten.
 
 
Phase 2:  UTOPIA  re-construction of a vision
Das entstandene Material wird einem ausgesuchten Team von KünstlerInnen und PerformerInnen präsentiert.

Ihre Aufgabe ist aus dem Material (Dokumentation, Videos, schriftliche Aufzeichnungen, Konzepte) den Prozess des Entwurfs einer Zukunftswelt zu rekonstruieren und in einer öffentlichen Performance von max. 90 Minuten zu „RE-Enacten“. Nach einer Vorbereitungszeit von 10 Tagen wird die Performance gezeigt. Die PerformerInnen sind frei die Inhalte der Performance zu kommentieren oder auch eine Diskussion mit dem Publikum zu provozieren.
Konflikte zwischen den AkteurInnen sind Bestandteil der Performance.

Teil des zweiten Entwicklungsprozesses kann auch theoretischer Diskurs sein, der die öffentliche Re-Enactment- Performance kommentiert.
 HINTERGRÜNDE UND DETAILS.  Die Bilder und Entwürfe der Einzelnen bestimmen die Bilder der Produktion, welche in Phase 2 wiederum in und an der Realität überprüft werden. Die Entwürfe der Schüler und SchülerInnen, Studenten und StudentInnen werden an der Realität gemessen, greifen in Realitäten der TeilnehmerInnen, AkteurInnen und ZuseherInnen ein und verändern deren Gegenwart aber auch ihre Zukunft...
    Phase 3: TRADITION of UTOPIA analysing and saving utopia-process for the future Die Performance wird gefilmt und dokumentiert. Aus dem Videomaterial wird eine etwa 50 – 60 Minuten Dokumentation produziert und in verschiedenen Zusammenhängen gezeigt.
Die Performance soll in anderen Städten (Birmingham u.a.) mit lokalen PerformerInnen, jedoch der gleichen Ausgangssituation, wiederholt werden.

Es ist möglich ab Phase 1. den gesamten Prozess an verschiedenen Orten zu wiederholen.

Es besteht darüber hinaus die Option eine wiederholbare Medien-Performance aus Phase 2 zu erarbeiten, welche wie ein konventionelles Stück aufgeführt werden kann.